Marie-Luise Kunst, geboren 1972, hat Sozialpädagogik studiert, arbeitete aber auch schon in einem Redaktionsbüro und im Marketing einer Hängemattenfirma. Zehn Jahre lang war sie als gesetzliche Betreuerin selbstständig und geht aktuell einer Tätigkeit in der Eingliederungshilfe für psychisch Kranke nach.
Seit ihrer Jugend schreibt sie Prosa. 1999 erhielt sie das Kinder- und Jugendliteraturstipendium der Stadt München für ein Jugendromanmanuskript, das jedoch, da kein bisschen fantastisch, dem Harry-Potter-Boom zum Opfer fiel.
Anfang der 2000er war sie aktiv bei der Autorengruppe „Seitenspinner“, veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften und nahm an Lesungen teil.
Zwischen 2005 und 2007 unternahm sie einen Ausflug in die Sachliteratur und war (Mit-)Autorin zweier Jugendratgeber.
In den letzten Jahren lässt ihr die familiäre und berufliche Situation wieder mehr Zeit und sie widmete sich einem Romanprojekt, in dem es um die Entwicklung eines vor dem Hintergrund der Klimakrise psychisch belasteten Mädchens und ihres Freundes zur Zeit der Covid-Epidemie geht.